Garten- und Siedlungsanlage Falkenhöhe 1932 e. V.

Wir leben im Grünen

Unser Verein

Juli 1932: nach einer Ausschreibung in der Presse werden parzellierte Flächen in Falkenhöhe als Kleingärten vergeben.       

Oktober 1932: Gründung des Kleingartenvereins: Gärten wurden zum Anbau von Obst und Gemüse, zur Tierhaltung (vom Huhn bis zum Schaf, von der Taube bis zur Ziege) und auch zum Wohnen genutzt     
1947/48: wurde die Anlage an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.
1950: Aufbau Klubheim    
seit 1953 bis 1990: Konsum-Verkaufsstelle im Hauptweg 149/150, Gebäude wurde 1994 Vereinshaus des Vereins „Kleingartenanlage Falkenhöhe 1932 e. V."    
1968/69: Bau der vereinseigenen Ringwasserleitung           
1990: Falkenhöhe besitzt Siedlungsstrukturen, mit der Wende wurde die Anlage jedoch dem bundesdeutschen Kleingartenwesen zugeordnet

1993: 87 % der Falkenhöher sprechen sich für die Entwicklung in eine Kleinsiedlung und gegen die Entwicklung in eine Kleingartenanlage aus

1994 – 2014: viele Falkenhöher stellen nach dem Sachenrechtsbereinigungsgesetz Anträge auf Kauf oder Erbbaupacht, um ihre aus DDR-Zeiten stammenden Rechte zu sichern (Regelung im Einigungsvertrag), rund 55 der 347 Grundstücke werden so an Nutzer übertragen

2014: das Bezirksamt Lichtenberg leitet entgegen den Bedenken der zuständigen Senatsverwaltung ein Bebauungsplanverfahren ein, Zielstellungen: „Private Dauerkleingärten“ für die gesamte Anlage (auch für die Sachenrechtler)

Sept. 2015: die Pläne werden durch die öffentliche Auslegung der Begründung bekannt, es gründet sich die Interessengemeinschaft Falkenhöhe 1932 und reicht eine Stellungnahme mit 260 Unterschriften gegen die Pläne ein, Hauptkritikpunkt: Falkenhöhe 1932 ist keine Kleingartenanlage im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, das Bezirksamt ignoriert die dazu vorliegende Rechtsprechung (BGH-Urteile)

ab April 2016: nach der Neuwahl der Vereinsvorstandes findet Prüfung der tatsächlichen Nutzung/Bebauung und rechtlichen Situation statt, die reine Kleingärtnerei nach dem Bundeskleingartengesetz ist die Ausnahme

Sept. 2017: der Verein passt seine Satzung den tatsächlichen Verhältnissen an, aus dem Verein „KGA Falkenhöhe 1932 e. V.“ wird der Verein „Garten- und Siedlungsanlage Falkenhöhe 1932 e. V.“ mit 93 % Zustimmung der gesamten Mitgliedschaft

April 2018: die Umfrage unter den Pächtern des Vereins ergibt: Die Mehrheit möchte in Falkenhöhe gärtnern und wohnen (dauerhaft, zeitweise im Jahr). Der Wunsch nach einem Erholungsgarten ist untergeordnet, die Kleingärtnerei ist die Ausnahme.

April 2018: der Verein tritt aus dem Bezirksverband der Kleingärtner aus und wird parallel vom Bezirksverband der Kleingärtner ausgeschlossen

Mai 2018: der Vorstand stellt die Ergebnisse der Umfrage auf der Mitgliederversammlung vor, die Entwicklung Richtung Kleinsiedlung (wie bereits 1993) wurde von den Nutzern bestätigt, der Verein beschließt in den Verband der Deutschen Grundstücksnutzer (VDGN) einzutreten

Mai 2018: der Verein hat dem Bezirksamt ein Verpachtungs- und Verwaltungsmodell vorgestellt, das die Traditionen der Anlage ebenso berücksichtigt wie eine sozialverträgliche Entwicklung

Der Vorstand entwickelt ein zusätzliches weiteres Nutzungskonzept (SoGegaFa), dass Garteninteressierten, die sich keinen eigenen Garten leisten können, die Gartennutzung in einem Gemeinschaftsgarten im Jahr 2019 ermöglichen soll. Dazu soll ein derzeit leer stehender Garten genutzt werden. Das Konzept ist dem Bezirksamt vorgestellt worden. Die 86 Jahre alten Traditionen der Anlage („Arbeitersiedlung“) sollen auch in Zukunft gewahrt sowie Solidarität und Gemeinschaftssinn gestärkt werden.

Interessantes für alle Falkenhöher, eine Luftbildaufnahme aus dem Jahr 1990

Luftbild.pdf (4.31MB)
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